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Notstrom-Rechner

Wie viel Leistung braucht Dein Notstromaggregat wirklich? Der Rechner unten geht mit Dir durch, was bei einem Stromausfall weiterlaufen soll, berücksichtigt den Anlaufstrom von Kühlschrank, Pumpe und Heizung und schlägt passende Geräte vor.

Krisenbedarf · Notstromplanung

Wie groß muss Dein Generator sein?

Wähle aus, was bei einem Stromausfall weiterlaufen soll. Der Rechner addiert die Dauerlast, rechnet den Anlaufstrom dazu und zeigt Dir passende Geräte aus unserem Sortiment.

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Wo soll der Generator laufen?

Die Auswahl setzt eine typische Grundausstattung – Du kannst sie im nächsten Schritt frei ändern.

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Was soll weiterlaufen?

Hake nur an, was gleichzeitig laufen muss. Wer Wasserkocher und Waschmaschine nacheinander betreibt, braucht kein Gerät für beides zusammen. Die Wattzahlen sind Durchschnittswerte – das Typenschild Deiner Geräte geht vor.

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Wie lange am Stück?

Das entscheidet nicht über die Leistung, sondern über den Kraftstoff.

Was hinter der Rechnung steckt

Dauerlast und Anlaufstrom

Ein Kühlschrank zieht im Betrieb rund 100 Watt. Beim Anlaufen des Kompressors sind es für ein bis zwei Sekunden das Dreifache. Genau daran scheitern zu klein gekaufte Generatoren: Sie tragen die Dauerlast mühelos und gehen beim Anlaufen in die Knie.

Deshalb rechnen wir die Dauerlast aller angehakten Geräte zusammen und addieren den größten einzelnen Anlaufstrom obendrauf – dass zwei Motoren in derselben Sekunde starten, ist unwahrscheinlich.

Warum 20 Prozent Reserve?

Ein Generator an der Leistungsgrenze läuft heiß, verbraucht überproportional und altert schnell. Rund 20 Prozent Luft nach oben sind die übliche Auslegung – sie verlängern die Lebensdauer und lassen Platz für das Gerät, an das man vorher nicht gedacht hat.

Umgekehrt gilt: Deutlich zu groß ist auch falsch. Ein Diesel im Dauer-Leerlauf verrußt und verbraucht Sprit für nichts.

230 oder 400 Volt?

Haushaltsgeräte laufen mit 230 Volt. Wärmepumpen, große Werkstattmaschinen, Melkanlagen und Aufzüge brauchen Drehstrom mit 400 Volt – und damit einen entsprechenden Generator.

Sobald Du etwas mit dem Vermerk 400 V anhakst, filtert der Rechner automatisch auf passende Geräte.

Wann ein Inverter?

Heizungssteuerungen, Router, Fernseher und Computer reagieren empfindlich auf unsauberen Strom. Ein Inverter-Generator liefert reinen Sinusstrom – so, wie er aus der Steckdose kommt. Ohne ihn riskierst Du im schlimmsten Fall genau die Elektronik, die Dich durch den Ausfall bringen soll.

Er ist außerdem deutlich leiser und sparsamer im Teillastbetrieb.

Benzin, Diesel oder Gas?

Benzin ist günstig und leicht, altert aber im Kanister – nach etwa einem Jahr wird es kritisch. Gut für den seltenen, kurzen Einsatz.

Diesel verträgt Dauerlast und lange Laufzeiten, ist lagerfähiger und sparsamer. Die richtige Wahl, wenn der Generator tagelang tragen muss.

Gas ist praktisch unbegrenzt lagerfähig – ideal für ein Gerät, das jahrelang nur bereitsteht.

Der Generator gehört nach draußen

Verbrennungsmotoren erzeugen Kohlenmonoxid – geruchlos und tödlich. Ein Generator läuft niemals in Wohnräumen, Kellern oder Garagen, auch nicht bei geöffnetem Tor.

Denk an die Auspuffrichtung, an Abstand zu Fenstern und Lüftungsöffnungen und an einen wettergeschützten, aber offenen Standort.

Alle Wattangaben sind Erfahrungswerte für typische Geräte und dienen der Orientierung. Maßgeblich sind die Typenschilder Deiner Geräte. Dieser Rechner ersetzt keine Fachplanung – bei fest installierten Anlagen, Drehstrom und allem, was ins Hausnetz eingebunden wird, entscheidet die Elektrofachkraft.